• Lina Bögli auf Reisen

    Zweimal reiste Lina Bögli, aufgewachsen im Weiler Boden/Oschwand, alleine um die Welt: Von 1882 bis 1902 über Australien, Neuseeland, nach Samoa, Hawaii, die USA und England. Von 1910 bis 1913 nach Japan (hier auf einer Rischka in Tokio) und China. Über Ihre Reisen hat sie Bücher geschrieben. Sie ist die erste Reiseschriftstellerin der Schweiz.

  • Das Original

    Das ist Lina Böglis Reisekoffer. Er ist Teil der Ausstellung zu ihren Reisen und ihrem Leben im neuen Zentrum Lina Bögli im Dachstock des Kornhauses in Herzogenbuchsee.

  • Bode-Linas Geburtshaus

    In diesem Bauernhaus im Weiler Boden bei Oschwand ist Lina Bögli aufgewachsen. Oschwand gehört samt dem «Boden» zu den Berner Gemeinden Ochlenberg und Seeberg. Es liegt oberhalb von Herzogenbuchsee in den sogenannten Buchsibergen. In Oschwand haben auch die Kunstmaler Cuno Amiet und Bruno Hesse gelebt und gearbeitet. Ihr Leben und Werk ist seit 2016 Thema eines Kultur-, Kunst- und Wanderwegs.

  • Lebensabend im «Kreuz»

    1914, mit 56 Jahren und nach fast 40 Jahren in der Fremde, kehrt die Weitgereiste in ihre Heimat zurück. Lina Bögli mietet sich im «Kreuz» in Herzogenbuchsee ein Zimmer. Das «Kreuz» ist der erste alkoholfreie Gasthof der Schweiz. Gegründet von Amélie Moser. Hier lebt Lina Bögli inmitten ihrer Andenken an ihre Weltreisen, hält Vorträge, gibt Sprachunterricht, kümmert sich um Notleidende und um die Erziehung ihrer Nichten.

  • Vorwärts. Aufwärts.

    Lina Bögli stirbt mit 83 Jahren kurz vor Weihnachten 1941. Ihr Grabstein auf dem Friedhof Oschwand trägt die Inschrift: «Vorwärts. Aufwärts.». Zeitlebens hat sie Tagebuch geführt. Die meisten ihrer Tagebücher sind heute noch greifbar. Ein paar der Originale werden im Zentrum Lina Bögli gezeigt.

  • Lina Böglis Bühne

    Im Zentrum Lina Bögli im Kornhaus Herzogenbuchsee werden die Reisen von Lina Bögli anschaulich präsentiert. Die Bauerntochter aus dem Weiler Boden bei Oschwand lebte rund 40 Jahre in der Fremde.

  • Blick von der Luftröhre

    Hier – bei der sogenannten «Luftröhre» in den sogenannten Buchsibergen – haben Cuno Amiet und Bruno Hesse gemalt. Hier steht zu ihren Ehren Info-Stele 8 des Amiet-Hesse-Weges. Der Trägerverein zeichnet auch für das Zentrum Lina Bögli im Kornhaus Herzogenbuchsee verantwortlich.

Aktuell

Das Zentrum Lina Bögli lässt im Mai 2019 nicht nur Lina Bögli hochleben. Eveline Hasler widmet ihren neusten Roman Mentona Moser, Benedikt Meyer seinen Erstling Urgrossmutter Stephanie. Das Zentrum Lina Bögli ist zur Eröffnung der Dauerausstellung wiefolgt geöffnet: Samstag, Sonntag 11./12. Mai 10 - 17 Uhr.

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Lina Bögli

Unter den Titeln «Vorwärts» und «Immer vorwärts» schrieb Lina Bögli 1905 und 1915 zwei Bücher über ihre Reisen in die Welt. Auch die privaten Tagebücher der ersten Reiseschriftstellerin der Schweiz sind erhalten.

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Das Zentrum

Herzstück des Zentrums Lina Bögli im Kornhaus Herzogenbuchsee ist eine permanente Ausstellung in acht Koffern. Darin werden Böglis Leben und Reisen nachgezeichnet. Es ist ein Bühnenbild für Exkursionen in die Geschichte der Frauen von gestern bis heute.

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Auf einen Blick

Das Zentrum Lina Bögli ist eine Initiative des Vereins Pro Amiet-Hesse-Weg mit der Gemeinde Herzogenbuchsee. Lina Böglis Lebensreise hat am Rande des Amiet-Hesse-Wegs in Oschwand begonnen. Sie endete auch hier.

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Kontakt

Zentrum Lina Bögli
im Kornhaus Herzogenbuchsee
c/o Verein Pro Amiet-Hesse-Weg
Beat Hugi
Feldstrasse 10
4900 Langenthal

Telefon 079 228 02 63
E-Mail: info@lina-boegli.ch